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Der Hebräerbrief spricht von Jesus als dem Hohepriester und verweist dabei auf Mose, Melchisedek, Abraham und die Glaubenshelden des Alten Testaments.

In Hebräer 5,12–14 lesen wir: „Und die ihr längst Lehrer sein solltet, bedürft wiederum, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre, und dass man euch Milch gebe und nicht feste Speise.

Wenn wir im Geist leben, dann lasst uns auch im Geist wandeln, schreibt Paulus an die Galater. Das soll auch unser Verlangen sein. Das neue Leben in Jesus Christus kommt durch und im Heiligen Geist. Auf dieser Ebene sollen wir leben – jeden Tag und nicht nur im Gottesdienst. Dieses Leben soll nicht in der Theorie bleiben, sondern in unserem täglichen Leben umgesetzt werden. Es soll unsere tägliche Praxis werden.

Freuet euch in dem Herrn allezeit; abermals sage ich: Freuet euch!“ (Philipper 4,4) 

Freude gehört zu den kostbaren Gaben Gottes. Doch viele Christen kennen Zeiten, in denen die Freude schwindet. Man liest die Bibel, betet vielleicht sogar regelmäßig – und trotzdem fühlt sich das Herz leer an.

Wann hast du dich das letzte Mal so richtig gefreut? Vielleicht bei einem guten Essen in geselliger Runde mit Freunden, über einen Erfolg bei der Arbeit, über schöne Stunden mit Kindern und Enkelkindern oder bei deiner Lieblingsbeschäftigung. Vielleicht auch, als dich jemand gelobt, ermutigt oder getröstet hat; als jemand sagte: „Ich helfe dir“ oder „Ich mag dich“.

Die Freude ist immer wieder bedroht – durch Leidenszeiten, die auch wir als Kinder Gottes erleben, durch fehlende Einheit in der Gemeinde, durch mangelnde Heilsgewissheit, durch fehlende Heiligung oder dadurch, dass wir nicht mehr allein auf Jesus vertrauen.